Papier im Büro umweltbewusster nutzen: Was jede*r dazu beitragen kann

06. Jan 2021Alexandra Willhalm
Papier im Büro umweltbewusster nutzen: Was jede*r dazu beitragen kann

Alltäglich werden Unmengen an Papier verbraucht, dabei ist vieles davon gar nicht nötig und wird verschwendet, beispielsweise, wenn wir Werbung empfangen, die wir uns nicht einmal anschauen oder Blätter nur teilweise vollschreiben oder nicht von beiden Seiten bedrucken und danach wegschmeißen. Nicht selten wird Papiermüll dabei auch noch in die falsche Tonne geschmissen - Altpapier gehört in die grüne Tonne! Das ist sehr rücksichtslos und hat gravierende Folgen für unsere Umwelt.

Täglich werden 50.000 Fußballfelder Wald abgeholzt, davon wird jeder 5. Baum für die Papierherstellung benutzt. Durch Papiernutzung zerstören wir also Wald. Vor allem in Deutschland verwenden wir sehr viel Papier- pro Jahr pro Kopf durchschnittlich 250 kg! Das ist sehr viel mehr als in anderen Ländern und wir sollten darauf achten, unseren Papierkonsum zu verringern. Ein einfacher und großer Schritt ist der Umstieg auf Recyclingpapier. Um Recyclingpapier herzustellen, wird kein neues Holz gefällt. Außerdem ist der Energieverbrauch bei der Herstellung von Recyclingpapier geringer und nebenbei spart man zudem Wasser und CO2. Auch Taschentücher, Toilettenpapier und Küchenrollen gibt es recycelt. Das Abzeichen "Blauer Engel" zeigt, dass Produkte umweltfreundlich hergestellt wurden, an diesem Zeichen kann man sich beim Einkaufen immer orientieren. 

Ganz wichtig also: Papier muss immer in die grüne Tonne entsorgt werden, und zwar nur, wenn man es nicht mehr verwenden kann. Papier, das man nicht mehr braucht, auf dem aber noch Platz ist, kann man als Schmierpapier für private Notizen verwenden. Man sollte auf Recycling achten und kann sich am Umweltzeichen "Blauer Engel" orientieren und allgemein sollte Papier nur dann benutzt werden, wenn es wirklich nötig ist.

Quellen: (vgl. https://www.umwelt-im-unterricht.de/hintergrund/papierherstellung-papierkonsum-und-die-folgen-fuer-die-umwelt/) v. 21.12.2020, und (vgl. Umweltfreundliches Papier! Was ist Recyclingpapier? WWF Deutschland – Weltweit aktiv für den Naturschutz: https://youtu.be/d-hZkx3bSFA) v. 21.12.2020

Die Urheber dieses Blogbeitrages sind Victoria, Anne und Gustav von Fridays For Future Offenburg, von ihnen stammt auch das abgebildete Foto. Sämtliche Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Ihre Veröffentlichung in anderen Medien bedarf der Zustimmung der Urheber*innen. Die Beiträge entstanden sämtlich im Rahmen der Bildungsarbeit mit Jugendlichen, welche pro bono erfolgt allein, um Jugendlichen in Zeiten des COVID lock downs Gestaltungs- und Lernmöglichkeiten zu bieten. Die hier präsentierten Beiträge verfolgen daher keinerlei kommerzielles Interesse und repräsentieren nicht zwingend Auffassungen und/oder Interessen der ALEWI GmbH. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei Frau Alexandra Willhalm als Schirmherrin und Ausbilderin.

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4Kommentare

  • Alexandra Willhalm
    07.01.2021 21:26 Uhr

    Vielen Dank für euren großartig verfassten Beitrag, Victoria, Anne und Gustav. Euer Beitrag zeigt deutlich, dass wir insbesondere beim Thema Papier sparen, einen massiven Verbesserungsbedarf haben. Ich werde euch auf jeden Fall weiter unterstützen und freue mich auf weitere spannende Blogbeiträge von euch im Rahmen unseres Fridays For Future Offenburg Bildungsprojektes.

  • Stephanie
    08.01.2021 21:55 Uhr

    Ich schließe mich an, toller Beitrag, weiter so Fridays for Future!

  • Annemarie
    11.01.2021 15:49 Uhr

    Gute Denkanstöße. Oft kann man auch die Rückseite bedrucken oder je nach Schriftgröße auch mehrere Seiten auf eine Seite drucken.

  • Green Speed
    12.01.2021 18:06 Uhr

    Jede Beschäftigung mit diesem Thema Papier, Herstellung Gebrauch und Recycling, braucht zur nachhaltigen Argumentation die bestehenden Expertisen, z.B. aus Skandinavien. Der dort in den 50 - 80zigern verursachte ökologische Schaden ist teilweise irreparabel, oder mit immensen Aufwand repariert worden. Diese dort gesammelten Daten sind wichtig um für oder wieder Argumentation auf eine verwertbar Ebene zu heben. Vernunft unter Verbrauchern ist kaum, spät oder nicht vorhanden, zu vielen ökologischen Themen, so wie diesem. Es braucht heute also die Beweisführung zu ökologischen Themen, was eigentlich absurd ist, da es uns alle betrifft, wurde von Lobby und Investment aber so bestimmt. Ich hoffe das es zunehmend von Lobby & Investment unbeeindruckte Menschen geben wird, die auf Zukunft mit einer gesunden Erde setzen.

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