Der sanfte Wirtschaftsweg – Teil 59 – Streuobstwiesen erhalten

27. Sep 2021Alexandra Willhalm
Der sanfte Wirtschaftsweg – Teil 59 – Streuobstwiesen erhalten

Streuobstwiesen spielen für die Artenvielfalt eine wichtige Rolle. Insbesondere im Hinblick auf das Artensterben, kann der Erhalt von Streuobstwiesen dazu beitragen, das Artensterben aufzuhalten. Eine Streuobstwiese kann bis zu 450 Pflanzenarten und an die 3000 Tierarten beheimaten.

Im Gegensatz zum modernen niederstämmigen Intensivbau, zeichnen sich Streuobstwiesen durch einen besonders reich strukturierten Lebensraum aus, der artenreiche Lebensgemeinschaften beherbergt. Vögel, Insekten und viele andere Kleinlebewesen bevölkern Stämme, Blüten, Knospen und Früchte der Obstbäume.

Auf dem Stamm findet man das Jagdrevier verschiedener Spinnen. Er bietet aber auch zahlreichen Käferarten Lebensraum, von denen sich einige vom Holz der Bäume ernähren. Eine Vorliebe für die verlassenen Fraßgänge der Käfer haben bspw. Wildbienen, die sie als Niststätte nutzen. In den Rissen und Spalten der Baumrinde entwickelt sich die nächste Heuschreckengeneration. Auch Vögel und insektenfressende Kleintiere, wie Igel und Spitzmaus, fühlen sich auf Streuobstwiesen wohl und finden hier ein Nahrungsangebot. Weitere Infos finden Sie unter: (Quelle: vgl. https://baden-wuerttemberg.nabu.de/natur-und-landschaft/landwirtschaft/streuobst/streuobstwissen/07492.html v. 27.09.2021)

Sie möchten eine Streuobstwiese anlegen oder neu bepflanzen oder haben Fragen zu diesem Thema? Gerne helfe ich Ihnen dabei.
Ihre Alexandra Willhalm

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