Der sanfte Wirtschaftsweg – Teil 44 – Vermeiden Sie Tetra Paks und verwenden Sie Mehrwegpfandgefäße

13. Mai 2021Alexandra Willhalm
Der sanfte Wirtschaftsweg – Teil 44 – Vermeiden Sie Tetra Paks und verwenden Sie Mehrwegpfandgefäße

Wie sieht es eigentlich mit der Wiederverwertung von Tetra Pak Verpackungen aus? Neue Analysen der Deutschen Umwelthilfe widerlegen das umweltfreundliche Image von Getränkekartons mit einer kleinen Recyclingquote von rund 30 Prozent. Verbundverpackungen aus Plastik, Aluminium und Neupapierfasern sind klimaschädliche Einwegverpackungen und landen wegen der Pfandbefreiung oft in der Umwelt.

Durch das miserable Recyclingergebnis von nur rund 30 Prozent verschlechtert sich die Ressourcen- und Klimabilanz des Getränke-Plastikkartons. Es landen von vorneherein rund vierzig Prozent der Verbundverpackungen gar nicht zum Recycling im gelben Sack, sondern im Restmüll, der Papiertonne oder der Umwelt. Die DUH kritisiert die im Umlauf befindlichen Informationen zu Einwegverpackungen an Verbraucher*innen seitens der Einwegindustrie, mit vermeintlich umweltfreundlichen Getränkekartons. Weil die komplizierte und schwer recycelbare Verbundverpackung aus Plastik, Aluminium und Neupapier pfandfrei ist, landet sie zudem oft in der Umwelt.

Darum verzichten Sie auf Produkte in Tetra Paks und kaufen Sie gezielt Mehrwegpfandgefäße, wie Mehrweg Glasflaschen und andere Mehrweg Pfandgefäße. Damit leisten Sie Ihren Beitrag für die Umwelt. (Quelle: vgl. https://www.presseportal.de/pm/22521/4817788 v. 13.05.2021)

Sie haben Fragen rund um das Thema Recycling und nachhaltiges Einkaufen? Gerne unterstütze ich Sie bei Ihren Plänen. Ihre Alexandra Willhalm

4 Personen gefällt das

Beitrag teilen:

0Jetzt kommentieren

Ihr Kommentar
Antwort auf:  Direkt auf das Thema antworten
Wir verwenden auf unserer Website ausschließlich funktionale Cookies. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung. Zur Datenschutzerklärung