Der sanfte Wirtschaftsweg – Teil 30 – Werden Sie zum/zur Teilzeit Vegetarier*in zum Schutz fürs Klima?

01. Mär 2021Alexandra Willhalm
Der sanfte Wirtschaftsweg – Teil 30 – Werden Sie zum/zur Teilzeit Vegetarier*in zum Schutz fürs Klima?

Im Beitrag 28 meiner Blogserie – Der sanfte Wirtschaftsweg - habe ich durch einige kritische Fragen unser Konsumverhalten hinterfragt. Heute im Teil 30, möchte ich eine Frage davon herausnehmen und einmal näher betrachten. Meine heutige Frage lautet: Brauchen wir täglich (billiges) Fleisch?

Verbraucher*innen hinterfragen immer häufiger die Herkunft und die Qualität von Fleischprodukten. Wie wurde das Tier gehalten und womit wurde es gefüttert? Wurden Antibiotika verabreicht? Ist das Tier gequält worden? Hat das Tier jemals frische Luft atmen können? Hat es den Himmel sehen können? Oder musste es unter widrigen Umständen, auf engstem Raum, unter Qualen, auf seine Schlachtung warten? Auch führende Agrar- und Umweltwissenschaftler (Weltklimarat, Sachverständigenrat für Umweltfragen, Wissenschaftlicher Beirat für Agrarpolitik beim Bundeslandwirtschaftsministerium) fordern eine schonendere Lebensmittelproduktion. Kaufen Sie zum Schutz des Klimas daher regional bei Ihrem Landwirt Ihres Vertrauens.

Einen zusätzlichen Weg könnten Sie als Teilzeit Vegetarier*in ausprobieren. Verzichten Sie unter der Woche ganz bewusst auf Fleisch, Fisch und Wurst. Freuen Sie sich dann am Wochenende auf das Besondere. Essen Sie nur noch einmal in der Woche ihren „Sonntagsbraten“. (Quelle: vgl. https://www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/kursbuch_agrarwende_2015_05.01.2017_zusammenfassung.pdf v. 01.03.2021)
Als langjährige und konsequente Vegetarierin kann ich Ihnen bestätigen, dass Fleischverzicht auch und insbesondere für Ihre Gesundheit eine Wohltat ist. Zusätzlich schonen Sie mit der Reduktion Ihres Fleischkonsums das Klima. 

Sie haben Fragen und Anregungen rund um das Thema Nachhaltigkeit? Schreiben Sie mir gerne. Ich freue mich auf Ihre Nachricht.
Ihre Alexandra Willhalm

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2Kommentare

  • Silke
    10.03.2021 15:42 Uhr

    Leider ist es im Supermarkt oft nicht einmal möglich, bestimmtes Fleisch in Bioqualität zu erhalten. Geflügelfleisch bekommt man nicht besser als Stufe 2, was meines Erachtens gar nicht verkauft werden dürfte, weil die Tiere nicht annähernd artgerecht gehalten werden. Solange die Verbraucher ihr Konsumverhalten nicht ändern, werden die Supermärkte ihr Verhalten nicht ändern. Deshalb stimme ich dem Blogbeitrag voll zu. Trotzdem ist meines Erachtens zusätzlich auch die Politik gefragt, die mehr Tierwohl durchsetzten könnte.

  • Alexandra Willhalm
    10.03.2021 19:00 Uhr

    Vielen Dank liebe Silke, für deinen Kommentar. Es ist sicher richtig, dass es bei einer nachhaltigen Ernährung auf jeden einzelnen ankommt. Also wir als Verbraucher sind gefragt. Des Weiteren braucht es Anstrengungen im Gesamten, um die Zukunft dieses Planeten für uns alle und insbesondere für nachfolgende Generationen zu sichern. Weniger Fleisch trägt zu einer gesunden Lebensweise bei.

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